Grundsätze

Grundsätze

Finanzberatung ist Vertrauenssache. Dieses Vertrauen erwirbt man sich durch Kompetenz und Seriosität. Kompetenz entsteht aus Erfahrung, den Kenntnissen und Fertigkeiten der beruflichen Tätigkeit, aus fachlicher und allgemeiner Bildung sowie aus dem Verständnis komplexer Zusammenhänge.

Wir orientieren uns bei der Zusammenarbeit mit Mandanten an den Berufsgrundsätzen der DFP (Deutschen Gesellschaft für Finanzplanung e.V.) und der Initiative der Verbraucherschutzorganisationen und des Verbraucherschutzministeriums nach einer anlagegerechten und anlegergerechten Beratung.

Integrität

Der Finanzplaner hat seine Aufgaben stets mit einem Höchstmaß an Integrität auszuführen. Der Finanzberater hat das vom Kunden in Ihn gesetzte Vertrauen und Zutrauen durch ein Höchstmaß an Integrität zu erfüllen. Integrität bedeutet Unbescholtenheit, Offenheit und Ehrlichkeit. Das Streben nach persönlicher Bereicherung und individuellen Vorteilen hat der Finanzplaner zu unterlassen.

Vertraulichkeit

Der Finanzplaner hat die ihm von seinem Kunden bereitgestellten Informationen absolut vertraulich zu behandeln. Der Finanzplaner darf vertrauliche Kundeninformationen nicht bekanntgeben oder weitergeben, es sei denn, der betreffende Kunde hat ihm seine Erlaubnis erteilt oder der Finanzplaner ist aufgrund einer gerichtlichen Entscheidung bzw. anderer behördlicher Maßnahmen zur Herausgabe von Kundeninformationen verpflichtet.

Objektivität

Der Finanzplaner hat seine Aufgaben stets mit einem Höchstmaß an Objektivität auszuführen. Objektivität erfordert strenge Sachlichkeit sowie Unvoreingenommenheit.

Neutralität

Der Finanzplaner hat seine Aufgaben stets mit einem Höchstmaß an Neutralität auszuführen. Neutralität bedeutet Unparteilichkeit im Interesse des Kunden. Der Finanzplaner hat gegenüber Kunden, Kollegen und Arbeitgebern Interessenkonflikte offen zu legen. Persönliche Vorstellungen, Vorurteile und Ziele sind konfligierenden Interessen unterzuordnen.

Kompetenz

Der Finanzplaner hat seine Aufgaben stets mit einem Höchstmaß an Kompetenz auszuführen. Der Finanzplaner hat dafür Sorge zu tragen, das notwendige persönliche Kompetenzniveau zu erreichen, zu bewahren und auszubauen, beispielsweise durch geeignete Weiter- und Fortbildungsmaßnahmen. Kompetentes Verhalten bedeutet auch, eventuelle Zweifelsfälle und Grenzsituationen zu erkennen und in solchen Fällen die Hilfe von sachkundigen Dritten in Anspruch zu nehmen. Andernfalls muss der Finanzplaner den Kunden über die eventuell fehlende Kompetenz informieren.

Professionalität

Der Finanzplaner hat seine Aufgaben stets mit einem Höchstmaß an Professionaliät auszuführen. Der Finanzplaner hat seine Tätigkeit fachmännisch auszuüben, das fachliche und technische Umfeld zu schaffen, um professionell arbeiten zu können. Professionalität heißt auch, die Grenzen des eigenen Könnens nicht zu überschreiten. Der Finanzplaner hat deshalb die Verpflichtung, mit anderen Berufskollegen konstruktiv zusammenzuarbeiten. Er soll seinen Berufsstand mit Würde und Respekt vertreten, um das öffentliche Ansehen zu stärken.